Future Search Conference (Zukunftskonferenz):

Die Methode Zukunftskonferenz bietet interdisziplinär zusammengesetzten
Gruppen den Raum, gemeinsam die Zukunft der Organisation oder eines
bestimmten Themas zu entwickeln und zu gestalten. Dabei gelingt es
unerwartete Ergebnisse zu erzielen, gerade auch wenn divergierende
Interessengruppen aufeinandertreffen.

Die Prinzipien der Zukunftskonferenz:
• das ganze, offene System in einen Raum bringen;
• Fokus auf der Zukunft statt auf Problemen;
• Gemeinsamkeiten finden, statt Konflikte bearbeiten;
• das ganze System untersuchen;
• in selbstgesteuerten Gruppen arbeiten;
• Maßnahmen erst planen, wenn Konsens über die Zukunft besteht.

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Real Time Strategic Change (RTSC):

Mithilfe der Methode RTSC kann ein angestrebtes Ziel durch die Einbindung
unterschiedlicher Meinungen, Interessen, Hintergründe und Hierarchiestufen
optimiert und sehr rasch umgesetzt werden.

Die Prinzipien von RTSC:
• den Wandel simultan in Gang setzen;
• Partizipation im großen Stil ermöglichen;
• mit der Realität aufrütteln;
• eine gemeinsame Informationsbasis aufbauen;
• voneinander und von Externen lernen;
• einen systemweiten Paradigmawechsel auslösen;
• Identifikation mit einem Zielzustand herstellen;
• den Spirit erneuern oder neu ausrichten;
• Gemeinschaft wachsen lassen;
• Verantwortung für die Umsetzung in die Hände der Teilnehmenden legen;
• die Führungsspitze oder den Veranstalter so weit wie nötig herausheben
und so weit wie möglich einbinden;
• jeder Fall ist einmalig und muss individuell erarbeitet werden.

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Open Space Technology:

Die Methode Open Space ermöglicht Einzelnen und Gruppen bestehende
Verhaltensweisen und Muster aufzubrechen. Dabei werden Fähigkeiten
wie lebenslanges Lernen und gemeinsames Lösen von Problemen etc.
betont, wodurch unter anderem enorme Energien frei gesetzt werden. Diese
Energie fördert Wissen, Erfahrung und Innovationskraft der Organisation zu
Tage und schafft Bedingungen, unter denen das Potential Einzelner und der
Organisation optimal erschlossen werden kann.


Auf der Grundlage klarer Prinzipien und Werte schafft Open Space Technology
den Raum für Kreativität, Teamwork, Innovation, Problemlösung und schnellen
Wandel. In einem höheren Maße als jede andere Großgruppenintervention
arbeitet diese Methode mit dem Spirit der Organisation und hilft, das Chaos für
und nicht gegen sich arbeiten zu lassen.

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Appriciative Inquiry:

Übersetzt als "wertschätzendes Erkunden" fördert die Methode Appriciative
Inquiry das gezielte Suchen nach dem Besten in einer Organisation, um es
bewusst zu erschließen und in den Alltagsprozess der Organisation zu
integrieren.
Im Mittelpunkt des Appreciative Inquiry-Prozesses stehen deshalb die
erfolgreichen Geschichten der Organisation als Summe zahlreicher
einzelner positiver Erfahrungen und Erlebnisse.

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World Café:

Ziel der Methode World Café ist es, eine relevante Fragestellung von
verschiedenen Seiten, durch viele verschiedene Personen mit ihren
individuellen Perspektiven zu beleuchten und die wirklich relevanten
Aspekte herauszuschälen. Dabei bedient sich die Methode aller Vorteile
einer Kaffeepausenatmosphäre, um bewusst neue Perspektiven zu öffnen
und die Erkenntnisse, nicht nur im gewohnten Muster, miteinander zu vernetzen.


Die Prinzipien eines Worldcafés:
• einen gastfreundlichen Raum kreieren;
• wirklich relevante Fragen stellen;
• die Diskussionsergebnisse auf das Tischtuch schreiben und malen;
• die Ideen der vorherigen Tischrunden werden vernetzt;
• in der Schlussrunde werden die Einsichten ausgetauscht.

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Holistische Moderation - Whole Person Process Facilitation (WPPF):

Bei der Whole Person Process Facilitation handelt es sich um eine
holistische Moderationsmethode, die bewusst den ganzen Menschen
einbezieht. So wird in jedem Meeting von Anfang an gezielt nicht nur die
linke, sondern auch die rechte Hirnhälfte angesprochen und es werden
alle unterschiedlichen Lerntypen berücksichtigt.


Ein wichtiges Prinzip ist es, der Gruppe in jeder Hinsicht die größtmögliche
Auswahl und Entscheidungsfreiheit zu lassen. Dieses Vorgehen nimmt
Rücksicht darauf, wie Erwachsene lernen und fördert eigene Erkenntnisse,
die dann motiviert umgesetzt werden.

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Dynamic Facilitation:

Eine Moderationsmethode, die dynamisch mit der Energie der Gruppe mitgeht
und es erlaubt, dass in Meetings echte Kreativität und unerwartete Durchbrüche
möglich werden. Durch den Prozess des Choice-Creating (Wahlmöglichkeiten schaffen)
fügen sich die einzelnen Puzzleteile plötzlich zu einem Bild zusammen,
so dass auch in Konfliktfällen überraschende Lösungen entstehen können,
die von allen mitgetragen werden.

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Dynamische Projektplanung:

Komplexe Projekte sollen dynamisch geplant werden. Dabei werden im
Voraus zwar Meilensteine festgelegt, aber nicht von Anfang an Lösungswege
festgeschrieben.
Denn die umfassende Problemstellung, die auch die nicht offensichtlichen
Hindernisse zur Implementierung der gewählten Lösung beinhaltet, wird
sich in all ihren Dimensionen erst im Laufe des Umsetzungsprozesses
voll erschließen lassen.


Das Projektdesign ist deshalb darauf ausgelegt, dass neue Einsichten und
aktuelle Entwicklungen ständig einfließen können. Und die Organisation am
Schluss des gemeinsamen Prozesses in der Lage ist, das Thema selbständig
weiter zu entwickeln.

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Konsensentwicklungsverfahren:

Auch bei einem grundsätzlich partizipativen Vorgehen ist es nicht nötig, dass
zu jedem Zeitpunkt alle Beteiligten aktiv am Entwicklungsprozess beteiligt sind.
Aber es ist sehr wichtig, stets alle relevanten Aspekte im Auge zu behalten.
Deshalb entwickeln wir Lösungsvorschläge stets im Rahmen von moderierten
interdisziplinär zusammengesetzten Gruppen.


Diese vorläufigen Lösungen werden analog dem in der Schweiz im Rahmen
des demokratischen Prozesses bekannten „Vernehmlassungsverfahren“ allen
Anspruchsgruppen vorgelegt. Die Änderungsvorschläge werden anschließend
nochmals von der Expertengruppe begutachtet und gegebenenfalls in den
Lösungsvorschlag integriert, bevor dieser schließlich verabschiedet wird.
Dadurch kann ein größtmöglicher Konsens erreicht werden.

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